Zielsetzung

Innovation, Zukunftssicherung und Beschäftigung

Die Region Ostwestfalen-Lippe hat den festen Willen, in die Spitzengruppe der stärksten Regionen Europas vorzustoßen. Die „Zukunftsmeile Fürstenallee“ hat als Initiative von Wirtschaft und Wissenschaft das Ziel, ein OWL-Cluster für Produkt- und Produktionsinnovationen in den Bereichen Maschinen und Fahrzeugbau, Informationstechnologien sowie an deren Schnittstellen zu schaffen. Ein Forschungs- und Entwicklungs-Cluster, in dem Unternehmen der Region und herausragende Forschungseinrichtungen der Universität Paderborn intensiv und nachhaltig erfolgreich kooperieren. Vorrangige Ziele dieser  Kooperation sind Innovationen, die die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen auf den globalen Märkten stärken und zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen.

Mit diesem Projekt wird eine Innovationsoffensive mit der Stoßrichtung „Intelligente Technische Systeme“ gestartet. Indem die Kooperationsmöglichkeiten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen erweitert werden, wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region Ostwestfalen-Lippe gesichert. Das Ziel ist neben dem Erhalt bereits bestehender Arbeitsplätze, die Schaffung 1.000 neuer hochqualifizierter F&EArbeitsplätze in der Region Ostwestfalen-Lippe. Auch die Schaffung neuer Studienplätze und die Attraktivitätssteigerung des Studienstandortes sind durch das Projekt „Zukunftsmeile Fürstenallee“ gesichert. Hiermit soll auch die Problematik des Mangels an Nachwuchsfachkräften behoben werden.

Kompetenzen zusammen bringen

Wir wollen auch die oftmals anzutreffenden Berührungsängste kleiner und mittlerer Unternehmen zur Wissenschaft abbauen, die immer noch ausprägte Kooperationsphobie im Mittelstand überwinden, die offensichtlichen Synergien des konzertierten Zusammenwirkens von F&E-Institutionen nutzen und last but not least ein deutliches Zeichen des Aufbruchs setzen. Vor diesem Hintergrund schlagen wir als Standort die Fürstenallee vor. Mit den erfolgreichen Einrichtungen Heinz Nixdorf MuseumsForum, Heinz Nixdorf Institut, FHDW (Fachhochschule der Wirtschaft) etc. im Komplex der ehemaligen Hauptverwaltung der Nixdorf Computer AG besteht eine Basis. Die Ansiedlung des F&E-Clusters um die Konzernzentrale der ehemaligen Nixdorf Computer AG hat auch eine positive Symbolkraft. Die Initiative ist auf Dauer angelegt; insbesondere universitätsnahe Institute müssen nach einer Start- und Aufbauphase mit einer Grundfinanzierungauskommen und ein Vielfaches davon durch eingeworbene Mittelselbst erwirtschaften.